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Askuri

Aus zwei mach eins: kleine Logitech X-240 2.1 Boxen mit Pioneer CS-444 Box fusioniert

Bewertung: 9 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
Beide Sachen standen bei mir nur rum. Die kleine X-240 war mir längst nicht mehr ausreichend und für die CS-444 hat der Platz nicht mehr gereicht. Nun brauchte ich ein Geschenk für meine Freundin, die wahnsinnig gerne Musik hört, aber eine viel zu kleine Anlage hat. Warum also nicht beides zusammenwerfen und ihr schenken?

Als erstes habe ich natürlich mal geguckt, ob der kleine Verstärker in der X-240 überhaupt Wumms genug hat. Also das Chassis rausgeschraubt, Kabel abgepitscht (ja, es sind dummerweise alle Kabel in dem Teil verlötet und mit Heißkleber festgemacht) und die CS-444 angehangen. Zu meinem erstaunen: Der scheinbar kleine Verstärker hat selbst mehr Leistung, als er für die CS-444 braucht! Auf etwas mehr als 3/4 MainVolume und SubVolume voll, hört der gute Klang des Subwoofers auf. Zumindest finde ich persönlich ihn nichtmehr so ansprechend. Dabei hatte ich aber schon Angst, dass mir gleich der Membran um die Ohren fliegt! Ich bin beeindruckt. Der Verstärker ist wohl etwas Overkill gewesen für den kleinen Subwoofer der X-240. Ein Blick auf das Netzteil verrät teilweise den Hintergrund: Verbaut ist ein Trafo (Bild siehe unten) mit 19A bei 13,5V AC ... effektive Ausgangsleistung!

Eine Bildergalerie gibt es hier: http://www.abload.de/gallery.php?key=s6bKFzOL


Kosten und Material:
  • Logitech X-240 2.1 System: Neupreis damals 30-40€
  • Pioneer CS-444 Box: Neupreis unbekannt
  • Lautsprecher Anschlussdose: 1€
  • Bisschen Lautsprecherkabel
  • 6 einzelne Lüsterklemmen
    Da ich nicht weiß, wieviel die Pioneer Box wert ist, lässt es sich schwer einschätzen, was alles zusammen kostet. Prinzipiell ist es aber egal, welche Box man holt.



Verstärker aus der X-240 ausbauen:
Das Projekt konnte also mit voller Motivation gestartet werden. Den Subwoofer habe ich ja schon vorher ausgebaut. Verärgert wurde ich aber direkt mal von der Tatsache, das wirklich jedes Kabel in der Kiste verlötet ist. Für den Lötkolben war mir da zu wenig Platz drin und zu wenig Licht. Also Gnadenlos alles abgepitscht. Dann kann man das rückseitige Einstellpanel samt Verstärker rausziehen. Dazu gibts 8 Schrauben am Rand. Die in der Mitte sollte man dabei nicht lösen, sind unwichtig! Als letztes habe ich den Trafo ausgebaut. Verschraubt ist dieser über die beiden Schrauben auf der Unterseite mit den fetten Unterlegscheiben und in der Box mit zwei 7er Sechskantmuttern. Hier macht sich dann Logitech dann aufeinmal die Arbeit, Loctite auf die Schrauben zu schmieren. Ist ja nicht so, als würden die Muttern an einer gut erreichbaren Stelle liegen. Hier braucht es Fingerspitzengefühl und eine Menge Geduld, bis man die Muttern vom Loctite befreit hat und Losgeschraubt hat.


Verstärker in die CS-444 einabuen:
Um hier besser arbeiten zu können, habe ich zunächst das Große Subwoofer Chassis entfernt. Das Erste was ich von innen sehe, ist mein bester Freund, die Glaswolle. Nein Spaß, ich hasse dieses Teufelszeug . Also dicke Lederhandschuhe angezogen und raus mit dem Mist (schön drauf achten sie nicht zu sehr zu zerfetzen, die muss nochmal da rein). Als Platz für Verstärker und Trafo habe ich eine Position nahe des Reflexrohres gewählt. Ein bisschen extra "Kühlung" schadet ja nicht .
Um den Trafo nicht unnötig mit Spänen zu überschütten, war dann der Einbauschacht für den Verstärker dran. Dazu habe ich ausgemessen, wie groß das Loch sein muss. Angezeichnet habe ich dann mit Winkel und Reißnadel, ausgeschnitten wurde mit der Stichsäge. Eingeschraubt habe ich das ganze wieder mit den originalen Schrauben.
Da ich mich so sehr über die Verschraubung des Trafos aufgeregt habe, kamen im neuen Zuhause einfach ganz kurze Spax-Schrauben zum Einsatz. Die sieht man nicht von außen (sofern sie kurz genug sind ) und erfüllen gut ihren Zweck.
Zum Schluss wurde verkabelt und verlängert. Geplant hatte ich, den Verstärker Ausgang nach außen, bei den Lautsprecher Eingang zu setzen. So bleiben Verstärker und Box einwandfrei unabhängig voneinander nutzbar. Möchte man beides zusammen betreiben, wird einfach überbrückt. Dazu habe ich noch eine Lautsprecher Anschlussdose hier rumfliegen gehabt. Die war rund. Und nicht nur das: sie war auch noch Schraubenlos! Das hieß dann ganz genaues Arbeiten. Wurd' leider nur bedingt etwas, da kein Kreis, sondern mehr ein Oval entstanden ist. Joa gut, nach ein bisschen feilen habe ich die Dose dann reingepresst und Lücken mit Heißkleber geschlossen.

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Aktualisiert: 21.02.2016 um 12:50 von Askuri

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