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Behind the Scenes

Einmal Paris und zurück

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Einmal Paris und zurück

Es ist immer noch unfassbar, dass wir eine Einladung von Ubisoft zu einem Nadeo-Event bekommen haben.
Mika begreift es heut noch nicht
Aber die Kontaktbereitschaft mit Ubisoft hat genau das erbracht, was viele sich schon seit längerem erträumen.
Was schon seit langem ein arbeitsintensiven Prozess vom Mania-Community.de Team ist, Kontakte zu knüpfen, Ideen zu suchen und umzusetzen, Neuigkeiten so schnell wie Möglich zu erfahren und der Community preiszugeben, hat nun endlich Früchte getragen.

Im internen Forum ist zeitweise mehr los, als im öffentlichen Forum. Und genau deshalb sind wir auch stolz, solch eine Einladung bekommen zu haben. Zitat aus einer der mehreren Email’s von Ubisoft, nach dem wir gefragt hatten, wie sie denn auf uns kämen:

Freut mich sehr dass es euch gefallen hat. Von unserer Seite auch ein Dankeschön dass ihr so spontan teilnehmen konntet. Wie bin ich auf euch gekommen? Als wir nach potentiellen Teilnehmern gesucht haben sind wir einfach nach „Bauchgefühl“ gegangen. Ich nehme an wir lagen richtig!
Und Ubisoft lag richtig. Denn genau das ist es, womit wir uns beschäftigen. Also man sieht, wir sind ganz und gar nicht untätig.

Weil es gerade passte: Das Treffen der Admins von Mania-Community.de

Die Frage stand im Raum, von wo fliegen wir denn. Für Marcel war Leipzig/Halle der nächste Flughafen, für Mika war natürlich Stuttgart die bessere Wahl. Doch zusammen wollten sie fliegen, denn es gab ein Problem: Marcel war noch nie geflogen, und wollte es auch auf keinen Fall alleine tun. Und so trafen sie die Wahl, sich am Tag zuvor bereits in Stuttgart zu versammeln, um am nächsten Morgen gemeinsam in Richtung Paris aufzubrechen.
Da meinte doch seeba, wieso wir uns denn nicht mal treffen könnten, da er ja aktuell eh sein Studium in Stuttgart absolvierte. Wir waren uns recht schnell einig, dass zu mindestens 3 Teammitglieder sich mal nach zweieinhalb Jahren endlich auch mal sehen.

Es war der Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr, als Marcel schon am Anfang der Gleise auf Mika wartete und ohne dass wir uns jemals gesehen hatten, wir uns doch gleich erkannten. Na gut, hatten ja vorher ein Erkennungsmerkmal ausgemacht. Marcel hatte ein weißes Cappy, Mika eine blaues Bandana (Kopftuch ).
Die Aufregung war beiderseits groß, denn es ist ja wie ein Blind Date: Man kennt sich, aber dann doch auch wieder nicht. Marcel der stillere war cool geblieben und Mika suchte nach Worten.
Wir gingen zu Mc Donalds, der ausgemachte Treffpunkt mit seeba. Zwischenzeitlich haben Marcel und Mika auch zueinander gefunden, wobei Mika erstmal einen Royal TS aß. Da kam doch auch schon seeba um die Ecke geschlichen, einen kurzen Moment lang war Funkstille aber dann war die Freude groß. So haben wir uns gefunden und haben natürlicherweise auch über das Thema Mania-Community geredet, aber auch über alltägliches. Gegen später gingen wir zusammen in ein Italienisches Restaurant, danach noch in ein Café. Die Zeit verging schnell und langsam sollten wir auch aufbrechen, da der nächste Tag sehr früh beginnt....

Der lange Tag kann losgehen...

Kurz vor 5 Uhr klingelte an jenem Tag bei den beiden Admins der Wecker. Hochmotiviert bot seeba Speis und Trank an, und zeigte den Weg zur Tür raus... Und fiel wahrscheinlich direkt wieder ins Bett. Ist auch keine Zeit, für einen Studenten Und so schlenderte Marcel in Richtung Hauptbahnhof, um die S-Bahn zum Flughafen zu nehmen. Mika, auf der anderen Seite, fuhr mit dem Auto dorthin. War einfach besser so, musste er doch nicht nochmal nach Stuttgart reinfahren. Treffpunkt: Terminal 3. Checkin verlief weitestgehend reibungslos, und ehe wir uns versahen, saßen wir auch schon im Flieger und warteten auf den Start -- Wie bereits erwähnt, für Marcel der erste Flug. Entsprechend nervös war er auch, vor allem als das Flugzeug langsam zur Startbahn rollte, und letztendlich die Triebwerke startete...

Und schon waren wir in der Luft. Stuttgart verschwand unter einer Wolkendecke, und strahelnd blauer Himmel füllte fortan das kleine Fenster zu unserer Rechten. "War gar nicht so schlimm wie gedacht", war die kurze Zusammenfassung seitens Marcel, und ein wenig gelassener ließen sich die beiden das Frühstück von den Flugbegleitern reichen. Eine gute Stunde verging, ehe der Flieger zur Landung ansetzten sollte. Und ehe wir uns versahen, rollte das Flugzeug auch schon wieder anstatt zu fliegen, und kam schließlich zum stehen, Shuttle-Busse bereits auf uns wartend, um uns zum Terminal zu transportieren.

Bienvenue à Paris

Da waren wir also: Paris, Flughafen Charles de Gaulle, Terminal 2F. Nur wenige Augenblicke, nachdem Mika sein Handy wieder angeschalten hatte, kam auch schon der erste Anruf: Ubisoft-Mitarbeiter Björn wartete bereits an Terminal 1 auf uns, und so machten wir uns auf den Weg, den Schildern mit der überdimensionalen "1" folgend. "Kann ja so weit nicht sein", dachten wir... bis wir in einer Flughafen-internen U-Bahn standen, und gute 10 Minuten in Richtung Terminal 1 fuhren. Führerlose U-Bahn, natürlich.

Irgendwann standen wir dann im Gebäude des Terminal 1. Doch selbst dort irrten wir noch eine Weile planlos umher, bis wir einige Zeit und Telefonate später endlich die restlichen Mitglieder der deutschen Gruppe gefunden hatten. Das Terminal verlassend und zwei Taxen rufend, ging es nun weiter zum Austragungsort des Nadeo-Events. Zumindest einen Teil der Zeit. Den anderen Teil der Zeit standen wir im stockenden Verkehr, an roten Ampeln, oder einfach mal so, weil jemand die Spur blockierte. Uns ist es bis jetzt ein Rätsel, wie man in Paris überhaupt mit dem Auto fahren kann: Verkehrsregeln scheinen keine Bedeutung zu haben, Schilder erst recht nicht, nur an roten Ampeln scheint dann doch bevorzugt angehalten zu werden. Die anderen Autos ein wenig beobachtet, fiel auf, dass fast jedes davon verbeult ist: Zusammenstöße scheinen also unvermeitlich. Umso erstaunlicher, dass der Taxi-Fahrer uns ohne Anrempeln zum Zielort befördern konnte ^^

In einem Haus irgendwo inmitten von Paris

Das Taxi hielt vor einem unscheinbaren Gebäude. Nur ein kleiner Maniaplanet-Banner deutete auf das Event hin, anscheinend wollte man keine große Aufmerksamkeit erwecken. Nochmal kurz mit der Gästeliste abgeglichen, durften wir eintreten, und sahen sie das erste Mal live und in echt: Das Nadeo-Team, beziehungsweise diejenigen, die davon anwesend waren. Florent bereits mitten in der Präsentation, nahmen wir leise zwei der bereitgestellten Stühle ein, und lauschten dem Vortrag -- Leider kostete uns die Taxi-Fahrt zu viel Zeit, sodass wir nur verspätet eingetroffen waren. Und wir hatten Glück: Das andere Taxi nahm eine Route über die Autobahn, und kam erst gegen Ende der ersten Präsentation an.

Der Austragungsort war ein kleines, zweistöckiges Apartment. Unten eine Leinwand für die Präsentation, zahlreiche Stühle sowie 8 Rechner für das später anstehende Turnier aufgebaut, fand man im oberen Stockwerk die restlichen Rechner, an denen wir später die Storm Beta2 und Stadium@Maniaplanet antesten konnten. An einem der Rechner platz genommen, Headset aufgesetzt, und schon konnte man die soeben von Florent vorgestellten Features ausprobieren. Ein wenig noobhaft wirkte hingegen das Eingeben des Nicks nach Aufforderung seitens Alinoa: Eine Azerty-Tastatur? Noch nie gesehen, war doch das "M" schon an einer nicht-gewohnten Stelle

Kleines Royal-Turnier

Nach Auftischen von kleinen Happen durch das Catering-Team folgte die zweite Präsentation, wo es dann mehr um den Esport ging. Abgeschlossen wurde das Event dann durch ein kleines Royal-Turnier: 32 Teilnehmer, zusammengewürfelt zu 4 Teams zu je 8 Mann, kämpften um den Einzug in die Endrunde. Inklusive Esports-Moderator, sodass die Stimmung entsprechend gut war. Unter den Teilnehmern auch Marcel, zum ersten Mal bei einem Turnier mitmachend. In der ersten Runde konnte er sich auch gut schlagen, und holte hinter einem Ubisoft-Mitarbeiter den zweiten Platz. Mika nahm nicht am Turnier teil: Zu schlecht schätzte er seine Spielweise ein, und sah keine großen Chancen, irgendwas zu erreichen. Doch in jenem Moment, wo in der vierten Runde sich die Empfangsdame an einen der Rechner setzte, um den verloren gegangenen 32. Mann zu ersetzen, ärgerte er sich: Sie hatte wirklich noch nie ShootMania gespielt, verwechselte prompt die Maustasten, und schoss gegen den Vorsprung anstatt diesen hinaufzuspringen

In der Finalrunde waren logischerweise nurnoch die "echten" Storm-Spieler am Start, und entsprechend schlecht weniger gut sah Marcel aus. Am Ende erreichte er immerhin den 5. Platz. Die ersten drei gewannen übrigens ein Storm-T-Shirt, der erste durfte zusätzlich einen kleinen Pokal sein eigen nennen.

Das Ende oder der Anfang....die Rückreise

Dass Event war danach auch beendet. Man hatte aber noch die Möglichkeit mit allen Nadeomitarbeitern Gespräche zu führen oder untereinander sich auszutauschen. Man merke aber, dass wir doch recht geschafft waren, der Tag war lang und anstrengend und wir so viel Information bekommen haben, die wir erst einmal verarbeiten mussten.

Björn von Ubisoft organisierte die Taxis für die deutsche Gruppe und es ging eine knappe Stunde auch schon wieder zum Flughafen. Der Abschied war sehr kurz, da Marcel und Mika noch einen langen Weg durch den Flughafen gehen mussten und die Zeit war gerade passend. 15 Minuten saßen wir noch in der Lounch, da durften wir aber auch schon in den Flieger. Somit flogen wir zurück nach Stuttgart und Marcel’s und Mika’s Gedanken kreisten um den Tag den wir erlebt hatten, was nicht unerheblich wenig war. Es ist einfach erstaunlich, wie viel man in einen Tag packen kann und trotzdem machbar.
Die Landung war genauso schnell vollzogen wie der Start. Kaum ist man oben, isst ein Häppchen, muss man auch schon wieder aussteigen. Was sehr angenehm war, wir flogen Premiumklasse was bedeutete, man hat genügend Beinfreiheit, das Essen war sehr gut und man wurde satt. Zudem saßen wir fast nur mit Geschäftsleuten im vorderen Bereich, den man abtrennen konnte.

Da Mika aber noch ein Stunde Fahrzeit vor sich hatte, verabschiedeten sich beide auf dem Flughafen. Marcel ging zur S-Bahn, denn er schlief noch eine Nacht bei seeba. Sein Zug nach Hause fuhr erst wieder am nächsten Tag und Mika zu seinem Auto der dann Richtung Singen fuhr.

Ja das war unser Tag in Paris. Kurz und knapp organisiert, doch alles hat sehr gut funktioniert und wurde professionell durchgeführt. Da dass Event sehr klein gehalten wurde mit etwa 40 Leuten, kann man mit Recht Stolz darauf sein, einer der Auserwählten gewesen zu sein.

Marcel's Fazit:
Zusammenfassend war es ein sehr gelungenes Ereignis, allen voran natürlich die Veranstaltung in Paris selbst: Man konnte endlich mal Nadeo gegenüber stehen, und direkt als einer der ersten die neuesten Informationen abgreifen. Das Turnier rundete die ganze Sache fein ab, die Stimmung war einfach großartig, auch wenn es (mit Nadeo) gerade mal etwa 50 Mann gewesen waren.

Ein wenig Schade fand ich, dass absolut keine Zeit war, um Paris selbst anzuschauen. Was habe ich gesehen? Einen riesigen Flughafen, extrem viele Autos in dreckigen Straßen, und das angemietete Haus von innen. Kein Eiffel-Turm, kein nichts. Da bin ich mal in Paris, und dann sowas Aber auch verständlich: Ubisoft bezahlt nur das Event und keinen Urlaub ^^

Eines der großen Highlights für mich waren natürlich die Flüge selbst: Die hatten mir vornherein ein wenig Angst eingeflößt... im Nachhinein naürlich völlig unbegründet. Interessant in diesem Zusammenhang auch, wie lang man für gewisse Teilstrecken unterwegs ist: Stuttgart-Paris: etwa 1 Stunde mit Flugzeug. Pariser Flughafen in die Innenstadt: Über eine Stunde mit dem Taxi. Gera-Stuttgar (~300km) mit dem Zug: 6 Stunden -- Fernzug-Anbindung von Ost-Thüringen ist quasi nicht vorhanden ^^ (Der Grund, weshalb ich auch erst einen Tag später von Stuttgart wieder abgereist war.)

Auch interessant war das Treffen der Admins: Seit Jahren regelmäßig im Kontakt, hat man mal die Gesichter hinter den symbolischen Namen "Mika" und "seeba" gesehen -- An dieser Stelle auch nochmal ein Dank an seeba, der mich die 2 Nächte aufgenommen und bei sich übernachten lassen hat

Würde ich ein solches Event ein weiteres Mal besuchen? Sicher. Sofern es der Terminplan zulässt

Mika's Fazit:

Ich fand es sehr interessant wie so ein Event abgelaufen ist und die Menschen zu sehen die man nur über das Internet kennt. Natürlich war für mich teils die Theorie trocken, aber es hielt sich in Grenzen. Die Nadeomitarbeiter waren alle sehr nett und sympathisch und schauten auch immer nach den Besuchern. Jeder Zeit würde ich wieder bei so einem Event dabei sein wollen, was aber leider, wenn es denn wieder in Frankreich sein sollte, an meine Englischkenntnisse hapern wird. Deshalb werde ich mein Englisch in einem Kurs wieder auf Vordermann bringen, denn ich habe viele Fragen und Ideen .
Auch Florent kommt mir etwas privater vor, als es bei den großen Events mit viel Presse der Fall ist. Er hat einen sanften Humor, womit er sein schlechtes fahrerisches Können die Leute zum lachen bekommt. Ein unscheinbarer Träumer, der eine Illusion hat, eine große Community zusammen zu führen, so wie wir.
Paris selber ein katastrophaler Haufen von kaputten Häuser, breite Straßen ohne Regeln und Menschen. Massen an Autos und dazwischen total irre Motorradfahrer, die durch die schmalen Autogassen rasten als wären sie auf der Autobahn. Menschen unterschiedlichster Rassen, von den Vororten Paris bis hin zur Innenstadt. Aber man merkt hier sofort die politische Probleme der unterschiedlichen Rassen und Klassen. Einfach nur Wahnsinn und unglaublich, denn wir sind nur knappe 400 Km von der deutsche Grenze entfernt und doch kommt es dir vor als wären wir auf der anderen Seite der Welt. Ich selber war schon überall in Europa, da kam es mir beiweitem nicht so befremdlich vor als in Paris. Doch jederzeit würd ich das wieder auf mich nehmen, für das Team und für die Community.
Dass schöne an diesen 2 Tagen war, das Treffen dreier Admins aus dem Team.....es hatte schon etwas heroisches . Meinerseits kann ich behaupten, alle sind genauso in real wie sie sich im Forum geben und genauso sympathisch so wie ich sie kenne. Nur schade das nicht mehr aus dem Team zu so einem Treffen kommen können, da die Wege doch zu weit sind und ein paar von uns nicht mehr aktiv sind.

Es ist nicht ein alltägliches Unternehmen, nach Paris zu fliegen und Neuerungen einer Softwarefirma zu erkunden. Für uns war und ist es ein Sonderfall und Glücksfall, den wir gerne euch mitteilen möchten.

Hiemit möchte ich mich nochmal bei Ubisoft und auch bei Nadeo bedanken, für diesen aufregenden Tag....Danke

Spoiler: Eigene Bilder zum Event


Die Autoren: Marcel, Mika

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Aktualisiert: 13.11.2012 um 18:31 von Mika

Stichworte: event, mika, nadeo marcel, paris, ubisoft
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Kommentare

  1. Avatar von Harry
    Wow klasse Artikel Gut geschrieben, und Interesannt es von dem Team zu erfahren wie die Tage abgelaufen sind
  2. Avatar von Mika
    Danke Harry